Die 11 wichtigsten Eigenschaften erfolgreicher Unternehmerinnen

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Träumst auch du davon beruflich auf eigenen Beinen zu stehen? Möchtest du endlich selbst bestimmen wann und wo du arbeitest und wieviel du verdienst?  Es ist super, dass du den Mut hast, diesen Schritt zu gehen und ich möchte dich darin bestärken. Aber ganz egal, ob du bereits einen Plan hast, oder noch auf der Suche bist: damit es mit deinem Business klappt, solltest du folgende Persönlichkeitsmerkmale und Voraussetzungen mitbringen:

1. Eine Vision
Bestimmt hast auch du so etwas wie eine Lebens-Vision. Wie sieht das Leben aus, das du am liebsten leben möchtest? Damit meine ich nicht nur, ob Du lieber in einer Villa oder auf einem selbstrestaurierten Bauernhof leben willst, sondern auch wie dein Traum-Alltag aussieht. Wie tickst du? Welche Art zu leben macht dich glücklich? Allein, mit Partner/in, mit oder ohne Kinder, Tiere? Bist du eher sesshaft oder viel unterwegs und immer auf Reisen? In einer aufregenden Großstadt oder ruhiger auf dem Land? Arbeitest du lieber in einem Team oder allein? Bist du der frühe Vogel oder die Nachteule? Stelle dir über mehrere Tage hinweg deinen idealen Alltag vor. Fühle in dich hinein, was müsste sich im Alltag ändern, damit du dich wohl fühlst? Welche Art von Business könnte es dir ermöglichen, so zu leben?

2.Wissen warum du dich selbständig machst

Bevor du den Schritt in die Selbständigkeit wagst, solltest du dir zunächst einmal Gedanken über deine ganz persönlichen Beweggründe machen. Überlege WARUM du das eigentlich willst. Aber warum ist das „warum“ so wichtig? Es ist so: Wenn du nicht genau weißt, warum du diesen Schritt gehst, dann wirst du vielleicht eine Richtung einschlagen, die gar nicht zu dir passt und trotz Selbständigkeit unzufrieden und unglücklich sein. Außerdem hilft es dir dabei herauszufinden, ob dein Wunsch auf echter Leidenschaft & Liebe basiert oder ob es eventuell nur eine Flucht vor deiner derzeitigen Situation ist. In diesem Fall genügt nämlich manchmal auch schon ein Gespräch mit dem Vorgesetzten, ein Arbeitsplatzwechsel, ein Umzug o.ä…Es ist gar keine gute Idee, sich aus einem negativen Fluchtgedanken heraus selbständig zu machen.

Hier ist eine Liste mit Gründen warum sich Menschen selbständig machen wollen. Findest du dich hier wieder? Was stellst Du fest?

• Du bist in deinem jetzigen Job unglücklich.
• Du bist arbeitslos und findest keinen Job.
• Deine Arbeit macht dich krank.
• Du musst ständig Überstunden machen.
• Dein Arbeitsweg ist zu weit.
• Das Arbeitsklima ist schlecht.
• Du wirst gemobbt.
• Du möchtest anderen Menschen helfen.
• Du willst dein Hobby zum Beruf machen.
• Du möchtest deine Zeit selbst einteilen.
• Du willst mehr Zeit für deine Familie haben.
• Du möchtest selbstbestimmt leben.
• Du willst den Wert deiner Arbeit selbst bestimmen.
• Du hast eine geniale Idee, eine Marktlücke gefunden.
• Du möchtest deine Berufung leben.
• Du willst frei sein.
• Anderes? ……………………………………………..…………………..

3. Ausdauer und Durchhaltevermögen

Die Sache mit der Ausdauer ist irgendwie verzwickt. Wenn du mit Leidenschaft und Liebe deinem Traum folgst, hast du mit Sicherheit mehr Durchhaltevermögen, als wenn nur Geld Dein Ziel ist. Es gibt sehr erfolgreiche Unternehmer/innen, die erst viele Rückschläge einstecken mussten, bevor ihr Business (manchmal erst nach Jahren) erste Erfolge erzielte. Lass dich also nicht so schnell entmutigen und bleib dran! Es ist völlig normal, dass am Anfang nicht alles rund läuft. Als Selbständige musst du lernen Rückschläge zu verkraften und daraus Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen. Aus Fehlern lernen heißt die Devise.

Wenn du jedoch jahrelang in den sauren Apfel beißt, unglücklich bist, dich vielleicht sogar verschuldest usw…dann solltest du überlegen, ob es nicht besser wäre die Sache zu beenden und dich etwas Neuem zuzuwenden. Einen guten Geschäftssinn zeichnet eben auch aus, dass man erkennt, wann ein Business keinen Sinn mehr macht.

Woher bekommt man aber nun dieses Durchhaltevermögen? Wie machen das all die erfolgreichen Unternehmer/innen? Wie halten sie es jahrelang durch und woher nehmen sie die Energie? Die Antwort lässt sich auf ein Wort reduzieren: Leidenschaft. Das, was diese Menschen antreibt ist das Gefühl von echter Leidenschaft für das, was sie tun.

4. Leidenschaft

Von allen Voraussetzungen, die du als Selbständige benötigst, ist „Leidenschaft“ die wichtigste. Wenn du mit echter Liebe deiner Vision folgst und gar nicht anders kannst, als dich Tag und Nacht damit zu beschäftigen. Wenn bei dir nie (oder nur sehr selten) das Gefühl aufkommt, dass du arbeiten MUSST, sondern du es im Gegenteil sogar als störend empfindest, wenn du dich nicht deinem Business widmen kannst dann bist du auf dem richtigen Weg :)

5. Engagement

Mangelndes Engagement resultiert meist aus mangelnder Leidenschaft. Es kann aber auch andere Gründe dafür geben wenn man schon nach einigen Wochen keine Lust mehr verspürt weiterzumachen. Ein häufiger Grund  liegt darin, dass sich viele Neustarter die Selbständigkeit viel einfacher vorgestellt haben. Als Unternehmerin hast du in der Regel weniger Freizeit und eine höhere Verantwortung zu tragen. Deine finanzielle Situation ist oft starken Schwankungen unterworfen – das kann schon mal das Engagement bremsen. Hast du dir die möglichen Schwierigkeiten deiner Selbstständigkeit vor Augen geführt und bist du der Meinung, dass du trotzdem ausreichend Engagement aufbringen kannst?

6. Mut
„Den Mutigen gehört die Welt“! Dieses Lied sang schon der kleine Trommler im gleichnamigen Märchen, das ich als Kind so gerne hörte. Und irgendwie hatte er Recht, dieser kleine Trommler. Denn es gehört schon eine große Portion Mut dazu, sich selbständig zu machen oder überhaupt eigene Wege zu gehen:

• Mut zur Veränderung.
• Mut zu sich selbst zu stehen.
• Mut Entscheidungen zu treffen.
• Mut Verantwortung zu tragen.
• Mut sich durchzusetzen.
• Mut die Dinge nun selbst in die Hand zu nehmen.
• Mut zum Risiko. Schließlich weißt Du ja nicht einmal, ob die Sache gut geht oder nicht.
• Mut zum Erfolg. Klingt komisch? Mit Erfolg umzugehen, ist aber für viele gar nicht so einfach.
• Mut zum „Scheitern“ bzw. was viele gerne als „scheitern“ bezeichnen. In Wirklichkeit ist es nur einer von vielen Schritten zum Erfolg.

7. Selbstdisziplin & Eigenmotivation

Bestimmt hast du schon einmal den folgenden Spruch gehört: „selbständig sein bedeutet selbst und ständig“ zu arbeiten. Und in der Tat wirst du, als Unternehmerin, fast alles selbst machen müssen und das auch noch rund um die Uhr. Zumindest solange du noch nicht über das nötige Kleingeld verfügst, um jemanden dafür zu bezahlen. Da es nun niemanden mehr gibt, der von dir erwartet dass du um Punkt 8 Uhr in der Arbeit erscheinst musst du dich selbst dazu motivieren morgens aufzustehen und deinen Tag effizient zu gestalten. Solange du jedoch mit Leidenschaft und Liebe an deinem Business arbeitest kommt die Motivation meist von ganz allein.

8. Ehrgeiz
Grundsätzlich ist Ehrgeiz etwas Gutes, insbesondere im Zusammenhang mit der Existenzgründung. Aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille: Um ihre Kunden zufriedenzustellen, arbeiten viele Existenzgründer bis zum Rande der Erschöpfung. Sie freuen sich über jeden Auftrag und sagen auch dann noch zu, auch wenn ihre Kapazitäten längst ausgeschöpft sind. Das führt zu Ermüdungserscheinungen und endet im Extremfall mit einem Burnout. Lass es nicht so weit kommen. Scheue dich nicht davor auch mal einen Auftrag abzulehnen.

9. SelbstBEWUSSTsein & SelbstWERTgefühl

Eine gesunde Portion Selbstbewusstsein und ein gutes Selbstwertgefühl gehören schon dazu wenn du als Unternehmerin erfolgreich durchstarten willst. Hab keine Angst wenn du noch ganz am Anfang stehst und denkst dass dir das Selbstbewusstsein fehlt. Du wirst sehen, du wächst mit der Aufgabe. Mit der Zeit wirst (musst) du lernen, dich selbst und deine Ansprüche vorne anzustellen und deine Interessen durchsetzen. Wichtig ist, dass du von Anfang an lernst auf deine Preise zu bestehen und nicht zu billig bist. Wenn jemand nicht bereit ist, den Wert deiner Arbeit anzuerkennen dann kannst du diesen potentiellen Kunden auch ruhigen Gewissens NICHT annehmen.

10. Qualifikation

Es erklärt sich von selbst, dass du über das entsprechende Wissen zu deinem Business verfügen solltest. Wenn nicht (oder noch nicht ausreichend) dann hole dir die Qualifikationen, die du benötigst um DIE Expertin in deinem Bereich zu werden. Mach entsprechende Ausbildungen, belege Kurse zu dem Thema, nimm an Seminaren, Webinaren oder Workshops teil. Lerne autodidaktisch oder lass dich von einem Profi coachen. Investiere in DICH.

11. Richtige Ansprechpartner

Das ist ein ganz wichtiger Punkt, den viele unterschätzen. Gerade in der Anfangsphase ist es besonders wichtig dass du dich mit Menschen umgibst, die dich verstehen, die genauso „ticken“ wie du. Du brauchst jetzt Menschen, die dich motivieren, inspirieren und antreiben auf deinem Weg. Und es kann sein, dass dies nun nicht mehr die Menschen sind, mit denen du dich bisher ausgetauscht hast. Vielleicht hörst du von deinen engsten Freunden plötzlich Dinge wie „das klappt sowieso nicht“, „das kannst du doch gar nicht“, „das hast du doch nicht gelernt“, „ich würde das nie tun“, „wie kannst du nur deine Sicherheit aufgeben“, „kannst du nicht mal eine Sache durchziehen“ usw.

Diese Menschen sind weder die richtigen Ansprechpartner noch kompetente Ratgeber für dich (natürlich nur was dein Business angeht)! Sie haben dich bestimmt sehr gern und wollen nur dein Bestes. Jedoch wissen sie nicht einmal im Ansatz wie es in dir aussieht. Sie sehen das Leben von ihrer Warte aus und nicht von deiner. Vielleicht arbeiten sie als Angestellte und sind sogar sehr glücklich dabei (oder reden es sich zumindest ein). Vielleicht wünschen sie sich tief in ihrem Inneren auch etwas mehr Mut, um ihren Träumen zu folgen. Und vielleicht sind sie schlicht und einfach nur neidisch. Viele von ihnen versuchen (oft unbewusst) dich und deine Träume herunterzuziehen, ja sogar vor anderen herabzusetzen und lächerlich zu machen. Es sind Energieräuber, die dir mentale Steine in den Weg legen. Sobald du also merkst, dass dich jemand emotional „runterzieht“, solltest du am besten darauf verzichten dieser Person weiterhin von deinem wertvollen Plan zu erzählen. Suche dir Ansprechpartner, Gruppen oder Netzwerke mit denen du dich auf Augenhöhe austauschen kannst.

(c) Brigitte Scheffel 2016

 

 

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