5 effektive Tipps um mutiger zu werden

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„Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut“ (Perikles). Es ist zwar kein wirklich großes Geheimnis doch es gehört tatsächlich eine Menge Mut dazu, konsequent eigene Wege zu gehen. Ich selbst musste unzählige Male meinen ganzen Mut zusammennehmen, um die Dinge zu tun, die ich wollte oder um mich aus Situationen zu „befreien“, in denen ich mich extrem unwohl fühlte, sowohl beruflich als auch privat. Es war jedes Mal eine neue Herausforderung, aber IMMER, ohne Ausnahme, die beste Entscheidung. Wenn du also unzufrieden oder sogar unglücklich bist mit deiner aktuellen Lage, sie dich vielleicht sogar krank macht, dann nimm deinen Mut zusammen und ändere etwas daran. Das geht nicht immer von heute auf morgen. Manchmal aber schon.

Aber wann braucht es eigentlich Mut?

• Mut zur Veränderung.
• Mut zu sich selbst zu stehen.
• Mut Entscheidungen zu treffen.
• Mut Verantwortung zu tragen.
• Mut sich durchzusetzen.
• Mut die Dinge nun selbst in die Hand zu nehmen.
• Mut zum Risiko. Schließlich weißt Du ja nicht einmal, ob die Sache gut geht oder nicht.
• Mut zum Erfolg. Klingt komisch? Mit Erfolg umzugehen, ist aber für viele gar nicht so einfach.
• Mut zum „Scheitern“ bzw. was viele gerne als „scheitern“ bezeichnen. In Wirklichkeit ist es nur einer von vielen Schritten zum Erfolg.

5 effektive Tipps um mutiger zu werden

1. Fang mit kleinen Schritten an

beach-768642_1920Um mutiger zu werden musst du ja nicht gleich mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug springen. Beginne mit kleinen Schritten, mit ganz kleinen Dingen und steigere dich allmählich. Jeden Tag etwas mehr oder etwas anderes. Versuche, dich ganz bewusst in den verschiedensten Alltagssituationen herauszufordern.

  • Beschwere dich mal wenn das Essen im Restaurant nicht gut war.
  • Sag „Nein“ wenn du auf etwas keine Lust hast.
  • Entscheide dich beim Einkauf für das Produkt, das dir besser gefällt ohne lange zu überlegen.
  • Rede ein bisschen mehr und ein bisschen lauter als normal.
  • Nimm ein etwas mehr Platz ein als normal.
  • Setze dich eine Reihe weiter nach vorne im Hörsaal.
  • Verlasse eine Party früher wenn du keine Lust mehr hast.
  • Beende Gespräche, wenn sie dich nicht mehr interessieren.
  • Schminke dich anders oder schminke dich gar nicht.
  • Ändere deine Haarfarbe oder den Schnitt
  • Trag mal ein Kleid wenn du sonst immer Hosen trägst
  • etc….

Du wirst sehen, je öfter du deinen inneren Schweinehund überwindest, umso leichter wird es dir fallen. Und irgendwann bist du dann auch mutig genug größere Schritte zu gehen. Manchmal hilft es auch, sich das Ganze als eine Art Spiel vorzustellen bzw. eine kleine Wette, die du mit dir selbst abschließt.

2. Stell dir vor, was sich für dich ändert, wenn du deine Angst überwindest

Dieser Punkt hilft mir persönlich sehr dabei, Mut zu fassen. Ich gehe dann kurz in mich und stelle mir vor, welche positive Wendung mein Leben nehmen könnte, wenn ich mich dazu überwinde, dieses oder jenes zu tun. Manchmal denke ich auch ganz fest an die Menschen, die mir lieb sind und für die es sich ebenfalls lohnt, die eine oder andere Sache zu tun.

3. Sei dir dessen bewusst, dass sich an deiner Situation nichts ändert, solange DU nicht über deinen Schatten springst.

Genauso ist es. Von nichts kommt nichts. Wenn DU nichts änderst, ändert sich nichts. Alles bleibt so wie es ist. Und auch das ist letztendlich (d)eine bewusste Entscheidung. Und vielleicht bist du ja mutiger als du denkst: Oft kostet es nämlich mehr Mut in einer unerträglichen Situation zu verharren, als sie zu ändern. Eventuell mangelt es dir also gar nicht an Mut. Vielleicht ist es nur der Wille, der fehlt?

4. Fühle dich ganz bewusst in deine Angst hinein

Die Angst ist dein Freund, sie bringt dich dazu, dass du nicht einfach gedankenlos handelst, sondern Vorsicht walten lässt. Grundsätzlich ist Angst also erstmal etwas Gutes! Jeder hat irgendwann mal Ängste und Zweifel – das ist völlig in Ordnung. In übertriebenem Maße jedoch schützt sie nicht mehr, sondern lähmt.  Wenn jede Aktion, jeder noch so kleine Schritt, jede kleinste Entscheidung vor der man steht, 1000 Mal abgewägt wird, dann kommt man entweder gar nicht oder nur sehr langsam voran. Fühle dich ganz bewusst in deine Angst hinein und überlege dir wovor genau du Angst hast.

5. Was ist das SCHLIMMSTE, das dir passieren kann?

Dieser Punkt hilft mir insbesondere immer dann ganz besonders, wenn ich vor größeren Entscheidungen stehe. Ich nehme mir dann ein Blatt Papier und schreibe das SCHLIMMSTE auf, das meiner Meinung nach passieren könnte, wenn die Sache schiefgeht. Das sogenannte „Schlimmste“ erweist sich dann plötzlich als gar nicht mehr so schlimm. Stell dir vor du möchtest deinen unterbezahlten Job kündigen, weil du dich selbständig machen willst. Was wäre wohl das Schlimmste, das passieren kann wenn es mit der Selbständigkeit nicht klappt? Wenn du dich nicht gerade hoch verschuldest, dann wäre wahrscheinlich das Schlimmste dass du vorübergehend wieder einen unterbezahlten Job annehmen musst. Mit anderen Worten: Du wärst wieder da wo du jetzt bist. Aber dafür wärst du um eine Erfahrung reicher und hättest wenigstens das gute Gefühl es versucht zu haben. Und du hättest die Erfahrung gemacht, dass du in Lage bist über deinen Schatten zu springen und Dinge zu ändern. Du hättest MUT bewiesen. Und genau das gibt dir neuen Mut um es erneut zu versuchen.

Deine Brigitte

(c)Brigitte Scheffel, 2017

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